Seminarhaus Kairos e.V.

Kairos. Einkehr in der Winterstille.

Kairos. Einkehr in der Winterstille.

Die Geschichte unseres Hauses

Gebaut wurde das Haus etwa um 1820 als friderizianisches Systemhaus

Um die Besiedelung der Mark Brandenburg zu unterstützen, warb Friedrich der II Menschen aus umliegenden Staaten an und legte ein Bauprogramm auf. Er ließ Häuser für unterschiedliche soziale Schichten und Stände entwerfen und stellte die Baumaterialien in Form von Bausätzen zur Verfügung. Damals siedelten 300000 - 400000 Kolonisten neu in Brandenburg.


Eine Häuserbeschreibung lautete wie folgt: "In jedem Haus wohnten (...) zwei Familien. Die beiden Haustüren lagen in der Mitte der Frontseite dicht bei einander. Auf den beiden Hausfluren befanden sich nur durch eine Wand geschieden, die Küchen, und ein gemeinsamer Mantelschornstein führt den Rauch von beiden Küchenherden ab. Zu jeder der beiden Wohnungen gehörte nach vorn hinaus eine große Stube mit daneben liegender Kammer. Die Länge eines Zehnmorgenhauses betrug 45 bis 48 Fuß, seine Tiefe etwa 26 Fuß. Später wurden bei vielen Häusern an jeden Giebel noch Kammern oder Viehställe ausgebaut".


Unser Haus ist ähnlich strukturiert nur war es für vier Landarbeiterfamilien entworfen worden. 1993 erwarb der Berliner Architekt Ferdinand das in den Jahren der DDR sehr verbaute Haus. Es befand sich in einem schrecklichen Zustand. Er sanierte gründlich und schuf eine geglückte Verbindung von Altem und Neuen.

2005 kauften Jens und Carola Leppin das Haus und den 1200qm großen Blumengarten. Sie wohnen heute mit ihrer Katze Luna im Erdgeschoss und bauten in den Jahren 2006/2007 das
Dachgeschoss zu Praxis- und Seminarräumen aus. Im November 2007 wurde die Eröffnung der Privaten psychologischen Praxis und des Kairos Seminarhauses gefeiert.